Portrait der RWI-Bibliothek
Die juristische Fakultätsbibliothek der Universität Zürich ist ein Werk des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Eröffnet wurde sie im November 2004. Ihre Sammlung umfasst nahezu 200'000 Bücher und fast 800 Zeitschriften/Schriftenreihen. Im Vordergrund des Bestandes stehen das Landesrecht, das Recht der Nachbarländer sowie die anglo-amerikanischen Rechtsordnungen.
Ausgestaltet ist die Bibliothek einerseits als Freihandbibliothek (Benutzer holt das Gesuchte selber aus dem Regal) und andererseits als Präsenzbibliothek (grundsätzlich keine Heimausleihe). Eine gesonderte Studienbibliothek (Bibliothek «BASIS» genannt) deckt die Bedürfnisse der Jus-Studierenden nach aktuellsten Werken und Studienliteratur ab. Die 500 Leseplätze verteilen sich auf sechs Etagen; zahlreiche Recherche-Stationen, Kopiergeräte und Drucker unterstützen die Tätigkeit der Benutzer.
Ist in der RWI-Bibliothek einmal kein Arbeitsplatz mehr frei, so finden Sie einen solchen in einer anderen Bibliothek der Stadt Zürich: vgl. die Übersicht bei Treffpunkt [B.]
Zahlen und Fakten
| Angaben zu Bauprojekt und Bibliotheksgebäude | |
| Projektierung, Bauzeit: | 1989–1999, 2000–2005 |
| Bauherrschaft: | Hochbauamt, Baudirektion Kanton Zürich |
| Architekt, Ingenieur: | Santiago Calatrava |
| Baukosten: | CHF 65 Mio. |
| Fläche, Volumen: | 4'375 m2, 24'000 m3 |
| Fläche Innenhof: | 720 m2 |
| Kuppeldach: | 36/15/8,2 m (Länge/Breite/Höhe) |
| Kuppelzenit, -gewicht: | 29,1 m, 120 t |
| Bibliotheksbestand und -infrastruktur | |
| Bücher: | ca. 200'000 |
| Zeitschriften, Schriftenreihen: | ca. 800 |
| Gesamtlänge Regale: | 5'000 m |
| Leseplätze: | 500 (WLAN-fähig) |
| PC-Arbeitsplätze: | 45 |
| Fotokopierer: | 11 |
