Geschichte europäischer Rechtswissenschaft

(Vst.-Nr. 1943)

Titel
Geschichte europäischer Rechtswissenschaft - am Beispiel privatrechtlicher Institute
 
Beschreibung
Grundfiguren des heutigen Privatrechts sind im "Gelehrten Recht" entwickelt worden, als man in den jungen europäischen Universitäten (z.B. Bologna) begann, sich die Texte der römischen Juristen zu erschliessen. Rechtsbegriffe, Systematik und Methode, die man im Umgang mit den antiken Texten entwickelte, wurden von der Rechtspraxis aufgenommen ("Rezeption"), und dies in weiten Teilen Europas ("ius commune"). Dieses über Jahrhunderte weiterentwickelte Recht wurde seit Ende des 18. Jahrhundert als Material für die Schaffung nationaler Zivilrechtskodifikationen benutzt, zu denen auch das Schweizerische OR (1881/83) und das ZGB (1907/12) gehören.
 
Die Vorlesung findet zu folgenden Terminen statt
Datum
Dozent
Thema
22.02.2018
Thier
Einführung
01.03.2018
Thier
Einführung
08.03.2018
Babusiaux
Vertragsbegriff
15.03.2018
Babusiaux
Vertragstypenlehre
22.03.2018
Babusiaux
Konsens und Irrtum
29.03.2018
Babusiaux
Übervorteilung – Laesio enormis
05.04.2018
-
-
12.04.2018
Babusiaux
Kaufvertrag: Periculum est emptoris
19.04.2018
Alonso
Kauf und Übereignung: Das Traditionsprinzip
26.04.2018
Alonso
Kauf und Übereignung: Kausalität und Abstraktion
03.05.2018
Alonso
Kauf und Übereignung: Die Zahlung des Kaufpreises
10.05.2018
-
-
17.05.2018
Alonso
Alteri stipulari nemo potest: Die römischen Quellen
24.05.2018
Alonso
Vertrag zugunsten Dritter und Stellvertretung von den Glossatoren bis zu den Kodifikationen
31.05.2018 alle Allgemeine Fragestunde
Zu Beginn des Semesters wird hier (PDF, 3201 KB) ein Skript zur Veranstaltung verfügbar sein, das auch Grundlage der Prüfung (schriftlich oder mündlich) sein wird.
Aufgrund der hohen Interaktivität dieser Veranstaltung wird kein Podcast angeboten.
 
Termin
Donnerstag, 12:15-13:45 Uhr (Raum: KOL-F-117)
Modul
Unterlagen
Alle verfügbaren Unterlagen zu dieser Vorlesung werden zu Vorlesungsbeginn in der obigen Tabelle aufgeschaltet.