Übungen und Fallbearbeitung im Obligationenrecht BT im Frühjahrssemester 2018

I. Einleitung

Unter der Leitung von Prof. Dr. Claire Huguenin finden im FS 2018 die «Übungen im Obligationenrecht BT» statt. Die Übungen beginnen bereits in der ersten Vorlesungswoche des Semesters und sind danach unregelmässig, aber sachdienlich über das gesamte Semester verteilt.

Im Rahmen dieser Übungen haben die Studierenden die Möglichkeit, zusätzlich zu den 1.5 ECTS, welche ihnen zu den Übungen im Obligationenrecht BT gewährt werden, anhand der schriftlichen Lösung eines Falles den Leistungsnachweis «Fallbearbeitung Aufbaustufe 1» aus dem Wahlpflichtpool «schriftliche Arbeiten» weitere 3 ECTS zu erwerben.

II. Anmeldung

Die Studierenden, welche den Leistungsnachweis «Fallbearbeitung Aufbaustufe 1» erbringen möchten, müssen sich vom Montag, 19. Februar 2018 bis Freitag, 2. März 2018 über OLAT anmelden. Die Frist beginnt und endet jeweils um 10:00 Uhr.

Die Teilnehmerzahl für die Fallbearbeitung ist auf 105 Studierende (sieben Gruppen à 15 Studierende) beschränkt. Die Studierenden tragen sich in OLAT direkt in eine der sieben Gruppen ein; die Gruppe kann dabei frei gewählt werden. Sobald die maximale Teilnehmerzahl von 15 Studierenden pro Gruppe erreicht ist, schliesst sich die Gruppe automatisch und Einträge sind nur noch auf der Warteliste möglich. Es gilt das «first come first served»-Prinzip.

Wichtig: Wer sich nach erfolgter Anmeldung dazu entschliesst, an der Fallbearbeitung doch nicht teilzunehmen, hat sich schnellstmöglich aus der jeweiligen Gruppe in OLAT auszutragen, damit Studierende auf der Warteliste nachrücken können.

Für den Besuch der Übungen im Obligationenrecht BT ohne Erbringung des Leistungsnachweises «Fallbearbeitung Aufbaustufe 1» ist keine Anmeldung erforderlich (Bestandteil des Pflichtmoduls «Privatrecht II»).

 

 

III. Dozierende, Gruppeneinteilung, Veranstaltungszeit und -ort

Dozierende/r Zeit Gruppe Teilnehmer Fallbearbeitung Nichtteilnehmer Fallbearbeitung (Anfangsbuchstabe Nachname)
Prof. Dr. Harald Bärtschi*

Do, 08:00–09:45

 

1 Gruppe 1 A-B
Dr. Gion Giger*

Do, 14:00–15:45

 

2 Gruppe 2 C-F
PD Dr. Michael Hochstrasser**

Do, 14:00–15:45

 

3 Gruppe 3 G-H
Dr. Eva Maissen***

Do, 08:00–09:45

 

4 Gruppe 4 J-Ma
Dr. Tina Huber-Purtschert***

Do, 14:00–15:45

 

5 Gruppe 5 Mb-Q
Prof. Dr. Arnold F. Rusch**

Do, 08:00–09:45

 

6 Gruppe 6 R-Sc
Prof. Dr. Jean-Marc Schaller

Do, 14:00–15:45

 

7 Gruppe 7 Sd-Z

Die Studierenden, welche den Leistungsnachweis «Fallbearbeitung Aufbaustufe 1» erbringen möchten, tragen sich in OLAT direkt in eine der sieben Gruppen ein (frei wählbar).

Die Studierenden, welche die Übungen besuchen, aber keine Fallbearbeitung verfassen möchten, werden anhand des Anfangsbuchstabens des Nachnamens den sieben Dozierenden zugeteilt. Die Gruppeneinteilung ist einzuhalten.

Die mit * / ** / *** gekennzeichneten Dozierenden unterrichten im Tandem System. Die Dozierenden mit dem gleichen Symbol wechseln sich dabei regelmässig ab.

 

IV. Fallsammlung und Folien FS 2018

 

Die Folien zu den Übungen werden jeweils nach den Übungsstunden hier zur Verfügung gestellt.

Fall Datum/Zeit Folien
Fall 1 Do, 22.02.2018, 08:00–09:45  bzw.14:00–15:45
 
Fall 2 Do, 01.03.2018, 08:00–09:45 bzw. 14:00–15:45
 
Fall 3 Do, 08.03.2018, 08:00–09:45 bzw. 14:00–15:45
 
Fall 4 Do, 15.03.2018, 08:00–09:45 bzw. 14:00–15:45
 
Fall 5 Do, 22.03.2018, 08:00–09:45 bzw. 14:00–15:45

 

Fall 6 Do, 29.03.2018, 08:00–09:45 bzw. 14:00–15:45  
Fall 7 Do, 26.04.2018, 08:00–09:45  bzw. 14:00–15:45
 

V. Schriftliche Fallbearbeitung

Im Rahmen der Übungen können die Studierenden Fall 7 schriftlich lösen.

1. Bewertung

Um die Fallbearbeitung mit einem "pass" zu bestehen, muss die Falllösung formellen und materiellen Anforderungen genügen. Dabei werden die Arbeiten nach diesen Kriterien separat bewertet. Die Formalien sind somit nicht zu vernachlässigen (für weitere Hinweise an die formalen Vorgaben siehe auch 2. Hinweise für die schriftliche Falllösung).

2. Hinweise für die schriftliche Falllösung

Der Sachverhalt muss der Arbeit nicht beigefügt werden.

Die Falllösung darf nicht mehr als 12 Seiten umfassen (exkl. Titelblatt und Verzeichnisse).

Vor der Bearbeitung des Falles sollte die einschlägige Literatur zum korrekten Verfassen juristischer Arbeiten konsultiert werden. Es wird erwartet, dass Rechtsprechung und Literatur (Lehrbücher, Kommentare, allenfalls Zeitschriftenaufsätze) und weitere juristische Quellen zitiert werden. Ebenso wird grosser Wert auf ein umfassendes und korrektes Inhalts-, Literatur- und Abkürzungsverzeichnis gelegt.

Für Aufbau und Gliederung der Arbeit sowie für die Zitierweise der verwendeten Quellen gibt es verschiedene Konzepte. Empfohlen wird insbesondere

  • FORSTMOSER PETER/ OGOREK REGINA/ SCHINDLER BENJAMIN, Juristisches Arbeiten, Eine Anleitung für Studierende, 5. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014
  • HAAS RAPHAËL/BETSCHART FRANZISKA M./THURNHERR DANIELA, Leitfaden zum Verfassen einer juristischen Arbeit, 3. Auflage, Zürich/St. Gallen 2015
  • Hinweise für das Ausarbeiten einer juristischen Arbeit (PDF, 84 KB) des Lst. Huguenin zu konsultieren.

Den Bearbeitern kommt hierbei eine gewissen Freiheit zu. Eine gewählte Zitierweise ist in der ganzen Arbeit beizubehalten (einheitliches und kohärentes Zitieren). Oberste Maxime ist, dass der Leser die zitierten Quellen auffindet.

Die Arbeit sollte ein Inhalts-, Abkürzungs-, Literatur- und – falls Materialien (Botschaften, Ratsprotokolle) verwendet werden – Materialienverzeichnis enthalten. Ein Judikaturverzeichnis ist nicht erforderlich.

Die Falllösung ist wie folgt zu formatieren:

  • Seitenränder : oben 2.5 cm, unten 2.5 cm, links 2.5 cm, rechts 4 cm (Korrekturrand)
  • Haupttext : Schriftgrösse 12 pt; Zeilenabstand mind. 1.25; Blocksatz mit Silbentrennung; Schriftart frei wählbar, aber ähnlich wie Arial, Palatino oder Times New Roman
  • Fussnoten : Schriftgrösse 10 pt, Zeilenabstand einfach

Die Bewertung in formeller Hinsicht erfolgt anhand folgender Kriterien:

  • Vollständigkeit (Titelblatt, Verzeichnisse, Texteil)
  • Formatierung
  • Gestaltung des Literaturverzeichnisses (Auswahl und Aktualität der Werke)
  • Zitierweise und Berücksichtigung von Gesetz, Rechtsprechung und Literatur
  • Aufbau, Sprache und Darstellung

3. Einreichung, Abgabetermin und Plagiate

Die Fallbearbeitung muss im Word und PDF-Format (je ein File) eingereicht werden und ist folgendermassen zu beschriften: Nachname_Vorname_ORBT_Fall7.

Es ist folgender Abgabetermin einzuhalten:

Fall 7 Mo, 26.03.2018, 12:00 Uhr

Für die Einhaltung der Frist ist die Eingabe in OLAT (Zeitpunkt des Hochladens der Falllösung) massgeblich.

Hinweis: Die Arbeiten werden mit Hilfe von Computersoftware auf Plagiate geprüft. In den vergangenen Jahren hat die Überprüfung stets einige Verstösse gemeldet. Zwar ist eine Zusammenarbeit der Studierenden durchaus erwünscht; erlaubt ist, dass mehrere Arbeiten zum selben Ergebnis kommen. Die Ausformulierung und die Strukturierung der Falllösung muss jedoch zwingend selbständig erfolgen. Ein Verstoss gegen die Plagiatsregelung hat die Zurückweisung der Arbeit zur Folge und kann zu einem Disziplinarverfahren führen vgl. «Merkblatt zum richtigen Zitieren und zur Vermeidung von Plagiaten», Beschluss der Rechtswissenschaftlichen Fakultät vom 7. Februar 2007, RS 4.1.4).

Mit dem Hochladen der Arbeit auf OLAT bestätigt die/der Studierende, dass sie/er die Fallbearbeitung selbständig und nur unter Zuhilfenahme der in den Verzeichnissen oder in den Anmerkungen genannten Quellen angefertigt hat und dass die Arbeit nicht bereits anderweitig als Leistungsnachweis verwendet wurde. Deshalb ist es nicht nötig, dass am Ende der Fallbearbeitung eine Selbständigkeitserklärung angefügt wird.

4. Rückgabe der korrigierten Arbeiten

Die korrigierten Arbeiten erhalten die Studierenden physisch in der Übungsstunde vom Do, 26.04.2018 oder in elektronischer Form zurück. Fallbearbeitungen, die in der Übungsstunde nicht abgeholt werden, werden den Studierenden zugeschickt.