Materialien zum «Bologna-Buch»

 

 

Aufgabe der Rechtsgeschichte ist es, die Entwicklung des heutigen Rechts aus dem kulturhistorischen Kontext aufzuzeigen. Das vorliegende Buch thematisiert die wichtigsten Entwicklungsverläufe von zwei Jahrtausenden europäischer Rechtsgeschichte. Thematisch stehen im Mittelpunkt die Rezeption des römischen Rechts durch Reich, Kirche, Städte und Universität während des Mittelalters einerseits und andererseits die konkrete Ausgestaltung des Rechts durch Stämme, Herzog- tümer und frühmoderne staatliche Strukturen. Dabei werden vor allem auch die rechtstheoretischen und -philosophischen Strömungen von Vernunftrecht, Historismus und Positivismus erörtert. Schliesslich wird die Rechtsentwicklung des 20. Jahrhunderts zwischen eklatantem Unrecht und dem Bemühen zur Durchsetzung von Menschenrechten und Völkerrecht verständlich gemacht.

Marcel Senn/Lukas Gschwend/René Pahud de Mortanges
Rechtsgeschichte auf kulturgeschichtlicher Grundlage,  
Zürich/Basel/Genf: Schulthess, 3. Aufl., 2009 (Nachdruck 2012)

 

 

Textinterpretationen 

 

Gemäss Interpretationschema:

Wie einen rechtshistorischen Text interpretieren? (PDF, 28 KB)

1. Kapitel Germanische Stammesrechte und Zerfall des Römischen Reiches
2. Kapitel Reich und Kirche 
3. Kapitel Reichs-, Landes- und Grundherrschaftsrechte
5. Kapitel Universitäten und Juristen 
8. Kapitel Vernunftrecht und Aufklärung
11. Kapitel Recht im Spannungsfeld von Historismus, Positivismus und Naturalismus