Geschichte der direkten Demokratie
Besprechung am 25. September 2009
Literatur
Thesen
- Die direktdemokratischen Institutionen der Schweiz sind typisch schweizerische, auf spätmittelalterliche und frühneuzeitlichen Partizpationsinstrumente zurückgehende Einrichtungen.
- Die Periode der napoleonischen Besetzung hat in der schweizerischen Demokratiekonzeption kaum Spuren hinterlassen.
- Der Bundesstaat wurde 1848 wegen der sprachlichen, kulturellen und religiösen Heterogenität des Landes als Staatswesen mit sehr weit reichenden Partizipationsrechten des Volkes ausgestaltet.
- Das fakultative Referendum wurde in der Absicht eingeführt, möglichst breiten Bevölkerungskreisen Einfluss auf die Gesetzgebung einzuräumen und Konsenslösungen zu fördern.
- Auch während der beiden Weltkriege wurde stets peinlich darauf geachtet, dass das Volk bei wichtigen Entscheiden mitredet.