Abgeschlossen Forschungsprojekte
Kriminalitätsanalyse, Crime Mapping und kriminalpräventive Massnahmen
Kriminalitätsprognosen zur Prävention von allgemeiner und jugendtypischer Kriminalität
Kriminalitätsanalyse, Crime Mapping und kriminalpräventive Massnahmen
Prof. Dr. C. Schwarzenegger, Dr. P. Manzoni, Dr. U. Thalmann
In diesem Projekt werden zwei Ziele verfolgt. Erstens werden die Grundlagen für ein polizeiliches „Crime Mapping“-Instrument erarbeitet. Ein solches Instrument soll Datenanalysen zur Bestimmung von Brennpunkten der Kriminalität (‚crime hot spots’) wie auch Kriminalitätsprognosen ermöglichen. Auf einer konzeptionellen Ebene werden die zentralen Indikatoren und Indizes, sowie Erklärungsfaktoren für die räumliche Variation von Kriminalitätsbelastungen in der Stadt Zürich aufgezeigt. Zur Umsetzung dieses Tools werden bestehende Datenquellen hinsichtlich geeigneter sozialer und räumlicher Indikatoren durchleuchtet und zusammengetragen.
Ein zweites Ziel dieses Projekts besteht in der Planung und Evaluation einer polizeilichen Interventionsstudie zur Reduktion von Einbruchdiebstahl. In einem (quasi-experimentellen) Kontrollgruppendesign werden polizeiliche Massnahmen während eines Jahres in verschiedenen Zielgebieten umgesetzt und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht.
Keywords:
Kriminalitätsanalyse, Crime mapping, Einbruchdiebstahl, Prävention, Intervention,
In Zusammenarbeit mit:
Stadtpolizei Zürich, Abteilung Prävention
Projektdauer: Juli 2006 bis Sep. 2008
Kriminalitätsprognosen zur Prävention von allgemeiner und jugendtypischer Kriminalität
Prof. Dr. C. Schwarzenegger, Dr. P. Manzoni, lic. phil. Dominik Schletti
Wie das Wetter und die wirtschaftliche Konjunktur lässt sich auch die Kriminalität prinzipiell voraussagen. Der Vorteil liegt auf der Hand: In Gebieten mit prognostiziertem Kriminalitätsanstieg kann die Polizei zum Vorneherein kriminalpräventiv tätig werden – alleine oder im Verbund mit relevanten Akteuren im Feld.
In einer Pilotstudie wird die Machbarkeit/Umsetzung eines Instruments zur Prognose des Kriminalitätsausmasses in städtischen Gebieten überprüft. Ein solches Prognose-Tool versteht sich als quantitatives Frühwarnsystem auf Ebene von Gebieten, das im Einzelfall durch qualitative Problem-Analysen im Gebiet ergänzt werden muss. Dieses Tool soll für verschiedene Deliktsbereiche anzeigen, wo mit Veränderungen zu rechnen ist, die spezifischer polizeilicher Aktivitäten bedürfen. Wesentliche Aspekte des Prognose-Tools sind dabei die Tauglichkeit für die mittel- und langfristige Prävention sowie die Anwendbarkeit auf Jugendkriminalität.
Die Studie wird die Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Umsetzung eines solchen Tools aufzeigen unter Berücksichtigung aller verfügbaren demografischen und räumlichen Daten für die Stadt Zürich. Ebenso werden geeignete Prognosemodelle für verschiedene Deliktsbereiche entwickelt und hinsichtlich ihrer Genauigkeit analysiert.
Keywords: Kriminalität, Prognose, crime forecasting, Prävention
In Zusammenarbeit mit: Stadtpolizei Zürich, Abteilung Prävention
Projektdauer: Sep. 2008 bis Dez. 2010
