Rechtswissenschaftliches Institut – Lehrstuhl Thier

Informationen zu den Referenten

Duve
 

Prof. Dr.Thomas Duve

Thomas Duve ist seit 2009 Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft, seit 2010 Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität. Er ist Herausgeber der Zeitschrift Rechtsgeschichte, Mitherausgeber des Jahrbuch für Geschichte Lateinamerikas und des forum historiae iuris, sowie Mitglied in verschiedenen Beiräten von Zeitschriften und wissenschaftlichen Institutionen. Er ist Principal Investigator des Frankfurter Excellenzclusters 'Herausbildung normativer Ordnungen' sowie Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts 'Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung'. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit und der Moderne.

Webseite: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte

Godfrey
 

Dr. A. Mark Godfrey

Dr Mark Godfrey is senior lecturer in Scots law at the University of Glasgow, where he teaches legal history and the law of obligations. He originally studied history at Magdalen College, Oxford, and law at Edinburgh University, before qualifying as a solicitor. He is a Fellow of the Royal Historical Society and has been a visiting research fellow at the Max Planck Institute for European Legal History in Frankfurt-am-Main. Since 2011 he has also been editor of The Journal of Legal History. His main research field is Scottish legal history, especially the history of central justice and dispute settlement in the late medieval and early modern periods. His work has been based on extensive archival research into late medieval court records in Scotland, culminating recently in a book, Civil Justice in Renaissance Scotland: the Origins of a Central Court (Leiden, Brill, 2009).

Webseite: Legal History at Glasgow

Fargnoli

 

Prof. Dr. Iole Fargnoli

Iole Fargnoli (geb. 1972 in Como-Italien) studierte von 1990 bis 1994 Rechtswissenschaft an der Universität Mailand (Università degli Studi di Milano). Von 1994 bis 1995 hatte sie ein Forschungsstipendium am Institut für Römisches Recht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (Deutschland). 1998 veröffentlicht sie ihre erste Monographie Studi sulla legittimazione attiva all’interdetto quod vi aut clam. Zwischen 1998 und 2000 hatte sie mehrere Forschungsaufenthalte an der Universität Graz (Österreich) und an der ‘Universidad de Santiago de Compostela’ (Spanien). 2001 wurde sie mit der Arbeit Alius solvit, alius repetit. Ricerche in tema di indebitum condicere an der Università degli Studi di Reggio Calabria promoviert. Von 2003 bis 2005 war sie Ricercatore an der ‘Università degli Studi di Milano’. 2003 erhielt sie die venia für Römisches Recht an der ‘Università degli Studi di Siena’ und 2005 wurde sie ‘Professore associato’ für ‘Diritto romano’ an der ‘Università degli Studi di Milano’. Zwischen 2004 und 2006 hatte sie mehrere Forschungsaufenthalte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und an der ‘University of Aberdeen’ (Grossbritannien). 2006 publizierte sie ihre dritte Monographie Ricerche in tema di furtum. Qui sciens indebitum accipit. Von 2007 bis 2011 war sie Assistenzprofessorin mit tenure track an der Universität Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das römische Obligationenrecht sowie die Rechtsgeschich-te in der Spätantike. In mehreren Aufsätze ist Fargnoli der Frage der Fruchtbarkeit des römi-schen Recht für das Verständnis des geltenden Privatecht nachgegangen. Sie ist Mitglied als Rechstanwältin des ‘Albo speciale presso il Consiglio dell’Ordine degli Avvocati di Milano’ und ordentliches Mitglied der ‘Accademia Romanistica Costantiniana’ sowie der ‘Società italiana di storia del diritto’.

Webseite: Universität Bern

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