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Gesetz

Diese Publikation Medizinrecht I wurde im Rahmen des Doktoratsprogramms Biomedical Ethics and Law der Universität Zürich erstellt und steht primär dessen Doktorierenden und Teilnehmenden zur Verfügung.

Die Zugangsberechtigung kann unter folgender Emailadresse beantragt werden: bmel@rwi.uzh.ch

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4.1 Medizinethik

Die Medizinethik umfasst sittliche Normen, die für das Gesundheitswesen gelten sollen. Sie hat sich aus der ärztlichen Ethik entwickelt und normiert das Verhalten von Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind, aber auch das des Patienten.
Heute gehören zur Medizinethik folgende Prinzipien:

  • das Prinzip der Menschenwürde
  • das Wohlergehen der Menschen
  • das Verbot zu schaden (Primum non nocere)
  • das Selbstbestimmungsrecht des Patienten (Prinzip der Autonomie)

Ursprünge der Medizinethik:

  • Hippokratischer Eid (ca. 4. Jh. v. Chr.)
  • Genfer Gelöbnis (1948)
  • Nürnberger Kodex (1947)
  • Deklaration von Helsinki (1964)